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Die 4 edlen Wahrheiten in der Buddhistischen Psychologie

Aktualisiert: Sept 28

Sie gehören zu den Grundlagen und der Buddhistischen Psychologie und helfen dabei, ein besseres Verständnis für unsere Lebenssituation zu gewinnen: die vier edlen Wahrheiten. Wenn du bereit bist, deine bisherige Sichtweise auf die Welt ein wenig verwundbar zu machen und neugierig darauf bist, eine befreiende Perspektive auf deine Emotionen kennenzulernen, dann findest du in diesem Artikel vielleicht interessante Antworten.


Thich Nhat Hanh, Plum Village, Frankreich
Thich Nhat Hanh, Plum Village, Frankreich

Es gibt unzählige Infos und Videos über die vier edlen Wahrheiten im Internet zu finden und natürlich steht es jedem frei, sich umfassend über die verschiedensten Quellen zu informieren und sich unterschiedliche Betrachtungsweisen zu Gemüte zu führen. Ich persönlich orientiere mich in diesem Fall an einem großartigen, buddhistischen Lehrmeister, der bis heute weitreichenden Einfluss auf mein Denken, Fühlen und Handeln hat: Sein Name ist Thich Nhat Hanh (gesprochen "Tick Nat Hann") und als buddhistischer Mönch, Erfolgs-Autor und grandioser Lehrer hat er in den vergangenen Jahrzehnten eine Vielzahl von Menschen dabei unterstützt, in ihre Heilkraft zu kommen und ihren Lebensweg neu zu gestalten. Es gibt kaum einen Lehrer, der die Buddhistische Psychologie so greifbar und anwendbar für unseren Alltag und zu unserem einfachen Verständnis übersetzen konnte und ich bin unendlich dankbar dafür, dass es diesen Lehrer in meinem Leben gibt. Umso mehr freut es mich, sein wertvolles Wissen auf meine ganz persönliche Art hier mit dir zu teilen und ich hoffe, auch du kannst es in deinem Alltag als Werkzeug anwenden, um mehr Freiheit und innere Ruhe für dich zu erschaffen.



Dein persönlicher Gefühls-Planet


Um die 4 edlen Wahrheiten etwas verständlicher und vor allem anwendbar erklären zu können, nutze ich gerne das obige Bild einer Weltkugel, auf der nur ein einzelner Mensch zu erkennen ist. Schau dir das Bild genau an und stell dir vor, das wäre dein ganz persönlicher Planet, für den du auch ganz alleine verantwortlich bist. In der Buddhistischen Psychologie gehen wir davon aus, dass wir alle selbst verantwortlich sind dafür, an welchem Ort auf unserem Planeten wir uns gerade befinden. Es kann sein, dass du wie der Mensch auf diesem Bild hier auf der oberen Halbkugel im Licht stehst, die Arme glücklich nach oben wirfst und dich über dein Leben freust. Das ist ein Zeichen dafür, dass du von positiven Gefühlen getragen wirst und dein Leben begleitet wird von Emotionen wie Dankbarkeit, Vertrauen, Liebe, Mitgefühl, Motivation oder Freude. Die obere Halbkugel des Planeten bezeichne ich gerne als "Glücks-Halbkugel". Die Gefühle, die du dort empfindest, sind positiv. Es kann auch sein, dass du am Äquator stehst, also genau in der Mitte, wo alle Gefühle neutral sind, also weder positiv noch negativ. Am besten kennen wir uns jedoch mit der unteren Seite - der "Leid-Halbkugel" - aus. Wir alle wissen, wie sich Leiden anfühlt und je nach Intensität kann es uns entweder eine Stunde, einen Tag, eine Woche oder viele Jahre unseres Lebens ungenießbar machen. Vom Moment unserer Geburt an empfinden wir Leid wie z.B. Hunger, Kälte oder Sehnsucht nach unseren Eltern und im Verlauf unseres Lebens kommen viele weitere Facetten des Leids hinzu, wie beispielsweise Wut, Zorn, Angst, Eifersucht, Sorge oder Traurigkeit. Darum fällt es den meisten von uns sicher nicht sonderlich schwer, die erste der vier edlen Wahrheiten zu verstehen:




Die 1. edle Wahrheit: Leid existiert.

Einige Interpretationen der ersten edlen Wahrheit sprechen davon, dass unser Leben nur aus Leiden bestünde, doch diese Perspektive ist mir deutlich zu negativ und wie du gleich erfahren wirst, auch nur die halbe Wahrheit. Wir stellen also fest, dass Leid existiert. Okay. Und jetzt? Die meisten von uns halten Leid für etwas Schlechtes, verständlicherweise. Nicht selten kreisen unsere Unterhaltungen ausschließlich um unser Leid und die Inhalte der Konversationen mit Freunden, Familie und Kollegen weisen einen hohen Leid-Anteil auf. Wir tauschen uns oft und gerne darüber aus und merken nicht, wie wir unsere Energie dabei vergeuden. Im Idealfall jedoch verstehen wir unser Leiden nicht als etwas Schlechtes, sondern als einen Wegweiser, der uns dabei helfen kann, unsere Position auf dem Gefühls-Planeten zu verändern und auf der Seite des Glücks ins Licht zu treten. Um das zu realisieren, benötigen wir zuerst eine sehr wichtige Erkenntnis, die zum Kern der 4 edlen Wahrheiten gehört: Wenn es den unteren Teil unseres Planeten - die "Leid-Halbkugel" - nicht gäbe, dann gäbe es auch keine obere "Glücks-Halbkugel". Auch wenn ich die Kugel am Äquator in "Oben" und "Unten" teile, so sind beide Teile immer noch Teil des Ganzen. Ohne Oben gäbe es kein Unten - Ohne Links gäbe es kein Rechts, ohne West kein Ost und ohne Dunkelheit ließe sich das Licht nicht erklären. Was bedeutet das auf die Gegensätze "Glück" und "Leid" übertragen? Es liegt ein ungeahntes Maß an Freiheit in der Erkenntnis, dass im Moment, in dem ich Leid empfinde, gleichzeitig auch Glück vorhanden sein muss. Leid kann aus sich heraus nicht existieren, es benötigt sein Gegenstück zur Existenz: Wohlbefinden und Glück. Ohne Leid gäbe es kein Glück - Glück definiert sich dadurch, dass es Leid gibt.



Die 3. edle Wahrheit: Glück und Wohlbefinden existiert.

Oder auch "Es gibt eine Auflösung von Leid." Moment, nach 1. kommt 3.? Da fehlt doch eine edle Wahrheit, oder? Gut aufgepasst, ich erkläre die 2. Wahrheit etwas später im Text. Es verhält sich mit der ersten und der dritten edlen Wahrheit wie bei allen Gegensätzen im Universum, wie bei Oben und Unten oder Links und Rechts: wenn du die Existenz von "Links" bestätigst, bestätigst du im selben Moment auch "Rechts". "Links" kann aus sich heraus nicht existieren, es benötigt immer "Rechts" dazu. Was uns diese Erkenntnis bringen soll? Ganz einfach: in jedem Moment, in dem du dich gefühlsmäßig auf der "Leid-Halbkugel" befindest, also Leid und Schmerz empfindest, kannst du dir bewusst machen, dass im selben Moment auch das Gegenteil davon existieren muss und zwar nicht irgendwo im Universum, sondern ganz konkret in deiner eigenen Welt, auf deinem Planeten, in diesem Augenblick. Das ist die Lehre von "Inter-Sein" (Englisch: "Inter-being") oder von Abhängigem Entstehen. Das eine kann ohne das andere nicht existieren. Dein Leid und Schmerz sind die Bestätigung dafür, dass es Glück und Wohlfbefinden in deinem Leben geben muss. Nur wo soll das denn bitte sein? Und wie kommen wir da so schnell wie möglich hin?


Die 2. edle Wahrheit: Es gibt einen Pfad zum Leid.


Hier kommt sie, die zweite edle Wahrheit aus der Buddhistischen Psychologie. Damit wir verstehen können, warum wir auf der schattigen Seite unseres Gefühls-Planeten gelandet sind, müssen wir uns mit dem Gedanken anfreunden, dass wir selbst dafür verantwortlich sind. Und zwar ausschließlich. Jetzt sagen einige von euch vielleicht “Das kann garnicht sein, ich habe überhaupt nichts gemacht und trotzdem hat mich der oder die andere angegriffen.“ Doch an dieser Stelle lade ich dich dazu ein, dich verwundbar zu machen für die folgende Perspektive. Wir selbst sind in diese Situation "reingelaufen", in dem wir in der vergangenen Zeit eine Lebensweise verfolgt haben, die unser Leid überhaupt erst möglich gemacht hat. Wir können auch von einem "Making-of" unseres Leidens sprechen. Stell dir vor, du hast eine Depression und diese repräsentiert dein Leid. Wenn du dir diese Depression in der Tiefe anschaust, wirst du feststellen, dass sie direkt verbunden ist mit der Lebensweise, die du in den letzten Wochen, Monaten oder Jahren verfolgt hast. Thich Nhat Hanh spricht hier davon, dass wir auf solch eine Art und Weise "konsumiert" haben, dass unser Leid überhaupt erst möglich wurde. Im Buddhismus nennt man das auch einen Pfad, der uns direkt in unser Leid führt, also in die Dunkelheit auf der Leid-Halbkugel unseres Planeten. Darauf gehen wir später noch genauer ein. Zu einem besseren Verständnis der zweiten edlen Wahrheit möchte ich dich einladen, ein Video anzuschauen. Allerdings muss ich an dieser Stelle auch warnen: es kann verstörend wirken und Schmerz auslösen, sich mit der Realität auseinander zu setzen und dieses Video gibt verschiedene Aspekte unserer kollektiven Realität wieder. Sei also vorgewarnt, wenn du es dir anschaust. Das Video handelt von Samsara (aus dem Sanskrit, gesprochen "San-sara" mit "N", übersetzt mit das "Rad des Lebens" oder der "Kreislauf des Leidens"). Wenn du dich entscheidest, dir das Video anzuschauen, dann versuche, es bis zum Ende zu schauen und gönne dir danach eine Pause zum Durchatmen.


Die Wahrheit tut manchmal weh, insbesondere dann, wenn wir eine ganze Zeit lang nicht hingeschaut oder sie bewusst ausgeblendet haben, um uns nicht mit unserem Leid beschäftigen zu müssen. Das Video veranschaulicht, was Thich Nhat Hanh meint mit einer "unheilsamen Lebensweise" und einem Konsum, der uns zum Leid führt. Konkrete Beispiele dafür lassen sich auch in unserer aktuellen, europäischen Welt haufenweise finden. Denken wir nur einmal an die Schlacht um das Toilettenpapier, die Nudeln und das Mehl zu Beginn der Coronakrise. Denken wir an unseren Konsum von Zucker, Alkohol, Tabak, Medikamenten oder anderen Drogen. Oder den Konsum von Social Media, Facebook, Instagram, TikTok, Computerspielen, Netflix, Schadenfreude-TV, Urlaubsreisen, usw.. Jeder denkt in erster Linie an sich, die Selbstbezogenheit ist am Höhepunkt angekommen, die "Anderen" sind schuld und haben Unrecht, die "Anderen" verbreiten falsche Informationen. Mit dieser Trennungsenergie haben sich zahlreiche Menschen in Ablehnung und Hass voneinander entfernt, Freundschaften aufgekündigt, Fronten aufgebaut und Gräben gezogen. Warum? Weil es ihnen schlecht geht und sie immer weiter leiden und nicht verstehen, dass das mit ihrer eigenen Lebensweise zu tun hat und nicht mit der Lebensweise der "Anderen". Doch es gibt wie immer eine Lösung für diese Situation. Wer aufgepasst hat, der kann sich schon denken, wie die vierte und letzte edle Wahrheit lautet...



Die 4. edle Wahrheit: Es gibt einen Pfad zum Glück.


Der Pfad, der uns zum Wohlbefinden und Glück führt, beginnt wie jeder Pfad mit dem ersten Schritt. Und das Entscheidende bei jeder Reise, wenn man möglichst schnell an seinem Bestimmungsort auf der "Glücks-Halbkugel" bei Lebensfreude, Dankbarkeit, innerer Ruhe und Frieden ankommen möchte, ist nicht die Geschwindigkeit, sondern...? Die Richtung. Egal, wo du dich in deiner ganz persönlichen Welt gerade befindest, es spielt keine Rolle, wo du gerade bist. Für deine Reise zum Glück ist entscheidend, welche Richtung du einschlägst, wenn du dich bewegst. Mit der richtigen Richtung ist hier natürlich im übertragenen Sinn die richtige Perspektive gemeint, mit der du auf deine Welt blickst. "Richtig" bedeutet in diesem Zusammenhang heilsam für dich und deine Umwelt, deine Mitmenschen, heilsam für deinen ganz persönlichen Planeten. Und wenn der Pfad zum Glück mit der richtigen Perspektive beginnt, dann beginnt der Pfad zum Leid mit...? Der falschen oder unheilsamen Perspektive. Buddhistische Psychologie ist so herrlich einfach.


Bei der Betrachtung der Reise ist eine weitere Erkenntnis von großer Bedeutung: Leid oder Glück sind keine Endstationen auf unserem Weg. Leid kann in jedem Schritt gefunden werden, den wir in die falsche Richtung gehen. Ebenso lässt sich Glück in jedem Schritt wieder finden, den wir in eine heilsame Richtung machen. Auch in dieser Erkenntnis liegt viel Freiheit, denn ich muss nicht erst ewig lange laufen, um schlussendlich Glück und Wohlbefinden zu spüren. Jeder einzelne Schritt ist bereits eine Manifestation von Glück und wenn wir in die richtige Richtung blicken und mit unseren Gedanken, Worten und Taten achtsam dorthin bewegen, können wir sofort und unvermittelt Wohlbefinden und Glück in unserer Welt wahrnehmen. An dieser Stelle offenbart sich die wahre Bedeutung des berühmten Kalender-Spruchs "Der Weg ist das Ziel". In jedem heilsamen Gedanken, jedem freundlichen Wort, jeder liebevollen Handlung lässt sich das Glück bereits erfahren. Wir müssen nicht erst den ganzen Weg der Entwicklung bis zum Ende gehen. Wir können mit dem ersten Schritt in die richtige Richtung bereits positive Emotionen erzeugen.




Nährstoffe für Leid, Nährstoffe für Glück


Der Buddha hat in seinen Lehren die oben erklärten Pfade zu Glück und Leid auch als Nährstoffe oder Nahrung bezeichnet. Auch dieses Bild ist geeignet, um die 4 edlen Wahrheiten zu erklären und es lässt sich gut nachvollziehen, wenn wir daran denken, dass Nichts ohne Nahrung überleben kann. Das trifft sowohl auf Glück, als auch auf Leid zu. Nehmen wir an, du leidest unter Zweifeln, Angst oder Depressionen und diese möchten einfach nicht weggehen. Aus Sicht der Buddhistischen Psychologie liegt das Fortbestehen der negativen Emotionen daran, dass du nicht aufhörst, sie die ganze Zeit mit Nährstoffen zu versorgen. Daher können deine Zweifel, deine Angst oder deine Depressionen auch so gut überleben: weil du sie fütterst. Wenn du deinem Leid jedoch die Nährstoffe entziehen könntest, dann würde es schon bald verhungern und letztendlich verschwinden und sich transformieren. Daher ist es so wichtig, dass wir tief in unser Leid blicken. Es ist wichtig, sich damit auseinander zu setzen und heraus zu finden, welche Nahrung wir ihm die ganze Zeit geben, damit es überleben kann. Diese Praxis erfordert viel Achtsamkeit und Verständnis, denn Nährstoffe können auf vielen Wegen Einfluss auf unseren Geist nehmen: Durch Konsum von Medien und Nachrichten oder Essen & Trinken, durch Gespräche mit anderen Menschen oder durch unsere Gedanken. Das gleiche trifft auch auf die positiven Emotionen wie beispielsweise deine Lebensfreude zu. Wenn du nicht weißt, mit welchen Nährstoffen du deine Lebensfreude erhalten kannst, wird auch sie sterben und sich verwandeln. Wenn du nicht weißt, wie du deine anfänglich große Liebe ernähren kannst, wird sie verkümmern und sich nach ein paar Jahren in Ablehnung, Wut oder Hass verwandeln. Viele von uns kennen das aus unseren gescheiterten Beziehungen. Liebe benötigt Nährstoffe, um überleben zu können, ebenso wie unsere Angst und unsere Depressionen.



Was ist der Kompass zum Glück?

Ich fasse noch einmal zusammen: es gibt also einen Weg zum Glück und der beginnt mit einer heilsamen Sichtweise auf unsere Welt und die Menschen darin. Um diese Richtung immer zuverlässig zu finden, egal wo du gerade stehst, benötigst du eine Art Kompass, mit dem du dich zu jeder Zeit an jedem Ort orientieren kannst. Dieser Kompass ist in den alten Schriften zu finden, insbesondere im Diamantschneider Sutra und dem Herz Sutra. Die beste Erklärung dazu, die ich kenne, stammt von meinem hochverehrten Lehrer Geshe Michael Roach und ich möchte sie hier mit dir in Form eines Videos teilen. Den Kompass, von dem ich spreche, bezeichnet er als „Stift“ und es ist eine Betrachtungsweise, die uns - wenn sie einmal verstanden ist - zuverlässig den richtigen Weg weisen wird. Geshe Michael nutzt in diesem TED-Talk seine Redezeit, um die vermutlich wichtigste Lektion des Buddhismus zu vermitteln: wie wir die Sichtweise auf den Stift nutzen können, um eine heilsame Richtung für unseren ganz persönlichen Lebensweg einschlagen zu können. Ein Kompass in unserem Geist, ein zuverlässiger Kompass zu Glück, Wohlbefinden, innerer Ruhe und Freiheit. Der Artikel zu den 4 Schritten fasst eigentlich Alles zusammen, was man über diese Sichtweise wissen muss. Wenn du mehr über meinen Lehrer Geshe Michael erfahren möchtest, schau dir das gesamte Video an, es ist sehr interessant.


Persönliche Beratung im Karmatraining


Wenn du mehr zu Buddhistischer Psychologie und der Karma-Lehre erfahren möchtest, vereinbare ein 10 Minuten Erstgespräch mit mir. Gemeinsam finden wir dann heraus, ob eine kostenfreie Beratung für dich in Frage kommt. Wenn Du möchtest, dann unterstütze ich dich gerne im Rahmen meines Karmatraining-Programms dabei, deinen individuellen Weg auf die Sonnenseite des Lebens zu finden. Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme!


Deine Welt kommt von dir, lass sie uns wundervoll machen!

Herzliche Grüße, dein


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